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Das Berliner Startup „6Wunderkinder“ hat im letzten Jahr mit der plattformübergreifenden und kostenlosen Aufgabenverwaltung „Wunderlist“ einiges an Aufsehen erregt. Nun ist die Beta von Wunderkit gestartet, Wunderkit ist quasi Wunderlist für komplexere Projekte und Aufgaben, welche im Team oder einer Gruppe darauf warten, erledigt zu werden. Ich konnte glücklicherweise schon jetzt einen Blick auf die Beta werfen, so dass ich einen kleinen Einblick geben kann.

Nach der Registrierung findet man bereits einen sogenannten „Workspace“, nämlich seinen eigenen, welcher automatisch angelegt wird und den Namen des Benutzers entspricht. Die Workspaces – wie sie Wunderkit nennt – sind sozusagen die Projekte, in denen sich die eigentlichen Dinge abspielen. Diese kann man mit einem Bild, einer Beschreibung und ob man eine öffentliche Seite für das Projekt erstellen möchte, auf der Status-Updates zum jeweiligen Projekt gegeben werden können. Dieser öffentlichen Seite können auch andere Wunderlist-Nutzer Folgen.

Man merkt schon nach wenigen Klicks, dass Wunderkit für Teams ausgelegt ist, welche an einem bestimmten Projekt (Ziel, oder wie man es nennen möchte) arbeiten, die Zielgruppe ist definitiv nicht jedermann. Richtung Wunderlist guck.
Der Grund für diesen Artikel oder auch kurzen Einblick ist jedoch, dass ich zu dieser Zielgruppe gehöre, die Wunderkit ansprechen möchte. Denn ich habe (wie der ein oder andere vielleicht weiß) meine Finger in zwei Web-Projekten, in denen ich als Chefredakteur und Projektleiter tätig bin. Ebenso lang bin ich auf der Suche nach einem passenden Service, welcher die Organisation und Aufgabenverwaltung innerhalb der Teams vereinfacht. Natürlich habe ich mir die üblichen Verdächtigen von 37signals wie Basecamp schon angesehen, jedoch war ich alles andere als begeistert.

Anders Wunderkit, sofort dachte ich: „Das kann was werden“, als ich die Workspaces einrichtete. Mein erster Eindruck von der Beta ist demzufolge recht gut, einzig die wahnsinnig kleine Schrift an manchen Ecken finde ich deplatziert, 11 Pixel in Arial finde ich unleserlich und auf Dauer anstrengend. Doch es ist eine Beta, es gibt noch einiges zu tun, aber ich bin mir sicher, die 6Wunderkinder werden mit Wunderkit zum offiziellen Launch etwas solides abliefern, und die angestrebte Zielgruppe glücklich machen.
Wer schon jetzt mehr sehen möchte, der kann nun den Wunderkit Beta Walkthrough schauen.