• path-app-1
  • path-app-2
  • path-app-3
  • path-app-4

Wir brauchen nicht noch 235 neue soziale Netzwerke, da sind wir uns denke ich alle einig. Facebook, Twitter und im Extremfall noch Google+ reichen sicherlich aus, um seinen Mitteilungs-Hunger zu stillen.

Ich denke genau aus diesem Grund ist „Path“ bis gestern Abend an mir vollkommen vorbei gezogen. Andere hervorragende Personen, bei denen ich sehr gerne lese, wie z.B. Martin (admartinator.de) oder Marcel (UARRR.org), haben sich bereits vor einiger zeit damit auseinandergesetzt.

Also, ich habe mir nun gestern Abend mal Path aus dem AppStore heruntergeladen und musste schnell feststellen, dass Path anders und irgendwie neuartig ist. Anders als bei den bisherigen Netzwerken, geht es bei Path nicht darum, viele Follower, Fans oder Abonnenten zu haben, sondern Path entfaltet sein potenzial auf einer anderen Ebene, einer viel privateren.

„Path is the smart journal that helps you share life with the ones you love.“

Path ist nicht für das publizieren und teilen im großem Kreis, sondern nur für den eigenen (engen) Freundes & Familien-Kreis. Mal was Neues, wobei man die einzelnen Einträge auch direkt an Facebook, Twitter etc. aus der App pushen kann. Unterstreichen tut dies das Limit von 150 Personen, welche man als ‚Kontakte‘ hinzufügen kann. Path beschreibt das gesetzte Limit mit einer plausiblen Erklärung.

„We are inspired by Professor Robin Dunbar from Oxford University, whose research delves deeply into the number of trusted relationships humans can maintain throughout life. We tend to have 5 best friends, 15 good friends, 50 close friends and family, and 150 total friends. At Path, we’re building tools for you to share with the people who matter most in your life.“

Für die eigentlichen Einträge gibt es verschiedene vorgefertigte „Mitteilungs-typen“: Fotos, Menschen, Orte, Musik & Gedanken. Das ganze ist in einem sehr hübschen und innovativen User Interface untergebracht, welches meiner Meinung nach zu einem der besten gehört, die ich je gesehen und bedient habe. Ich muss jedoch erst herausfinden, wie sich Path im alltäglichen Einsatz – insbesondere mit anderen Personen – macht.